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< Chancen für Frauen in der digitalen Arbeitswelt
29.10.15 16:40 Alter: 5 Jahre

Frauen verdienen durchschnittlich immer noch weniger als Männer

Das Vergleichsportal Gehalt.de hat für eine Studie die Gehälter von 448.997 Arbeitsverhältnissen (Fach- und Führungskräfte) analysiert. Dabei sind nach wie vor teils eklatante Unterschiede zwischen den Geschlechtern festgestellt worden…


Nach wie vor verdienen Frauen deutlich weniger als Männer. Je nach Bundesland ergeben sich laut Studie unterschiedliche Entgeltlücken – die größte in Baden-Württemberg. Hier bekommen Arbeitnehmerinnen rund 37 Prozent weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Wo Männer viel verdienen, erhalten zwar auch Frauen ein höheres Gehalt. Allerdings klafft das Gehalt von Männern und Frauen in Bundesländern mit hohem Verdienst am stärksten auseinander. Allerdings werden dort auch die höchsten Löhne gezahlt.


Einzig in Hessen (93,3 Prozent) und Hamburg (89,4 Prozent) verdienen Frauen im Schnitt besser als in Baden-Württemberg (87,1 Prozent). Mit rund 17 Prozent ist die Lücke in Mecklenburg-Vorpommern am kleinsten. Hier werden jedoch auch die geringsten Gehälter gezahlt.


Was sind die Gründe für diese Ungleichbehandlung?

  • Vor allem, wenn das erste Kind kommt, geht die Verdienstschere auseinander: Er macht Karriere, verdient mit den Jahren immer besser. Sie setzt aus, vielleicht sogar länger, steigt nur in ggf. nur in Teilzeit wieder ein. Der deutsche Staat begünstigt diese traditionellen Rollen auch noch: zum Beispiel durch das Ehegattensplitting im Steuerrecht, von dem Paare umso mehr profitieren, je stärker die Einkommen der Partner auseinanderliegen.
  • Frauen arbeiten häufiger in Berufen und Branchen, in denen die Löhne niedrig sind. So sind 85 Prozent aller Reinigungskräfte Frauen, außerdem arbeiten Frauen häufiger in Dienstleistungsberufen. Männer sind häufiger in besser bezahlten Industrieberufen zu finden.
  • Frauen besetzen seltener Führungspositionen. 13 Prozent der Männer haben eine leitende   Funktion, aber nur 7 Prozent der Frauen.

Vergleicht man nur Männer und Frauen in ähnlichen Berufen und Branchen und in ähnlichen Positionen, nähern sich die Verdienste zumindest an. Die Unterschiede seien zwar erklärbar, aber das heiße noch lange nicht, dass sie gerecht seien. Das äußerte das Frauennetzwerk BPW Saarbrücken (Business an Professional Women) in einem Spiegel-Artikel. Auch die Hans-Böckler-Stiftung, das Mitbestimmungs-, Forschungs- und Studienförderungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), beschäftigte darin das Thema. Somit wären nicht die ganzen durchschnittlich etwa 22 Prozent, die zwischen den Löhnen von Männern und Frauen liegen, das Problem. Sondern die etwa 7 Prozent, die man mit Teilzeit und Berufswahl nicht erklären kann.

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FAZ-Artikel über die aktuelle Studie vom 25.10.2015

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