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15.06.16 08:00 Alter: 4 Jahre
Kategorie: Aktuelles Aktuelles

Weiterhin nur wenige Frauen in Führungsetagen

In Deutschland fällt es Frauen immer noch schwer sich in den Führungsetagen der großen Unternehmen zu etablieren. Dies konnte nun wieder eine aktuelle Studie der Initiative der European Women on Boards (EWoB) belegen, die den Anteil weiblicher Führungskräfte in den Verwaltungsräten der 600 größten europäischen Unternehmen, unter anderem auch in Deutschland, untersuchte.


Deutschland weiterhin unter dem Durchschnitt
Der Durchschnitt der weiblich besetzten Positionen in Verwaltungsräten liegt in Europa bei 25%, wobei Deutschland hier mit lediglich 22,6% noch unter dem Durchschnitt liegt. Dass Frauen und Männer immer noch nicht auf Augenhöhe bezüglich der Besetzung von Führungspositionen in Unternehmen sind, hängt auch mit der veralteten Ansicht zusammen, dass Frauen sich um die Familie kümmern, während die Männer sich auf die Karriere konzentrieren. Gerade alleinerziehende Mütter haben es schwer, sich geeignete Führungspositionen anzueignen, da hierunter meist die Erziehung des Kindes leidet. Trotz allem ist ein genereller Kulturwandel nicht mehr aufzuhalten. In anderen europäischen Ländern sind Frauen schon längst in den Führungsbereichen angekommen. In Norwegen pendelt der weibliche Anteil in Chefetagen um rund 40%.

Skandinavien als Ausnahme
Während die skandinavischen Länder wie Norwegen, Schweden und Finnland in Sachen Geschlechterparität in Führungspositionen Vorreiter sind, kämpfen Länder wie Deutschland, Spanien und die Schweiz immer noch mit dem stark ausgeprägten männlichen Beharrungsvermögen. So konnte die Studie beispielsweiße zeigen, dass es in Deutschland keinen weiblichen Vorstandschef gibt. Lediglich 3,5% können sich in ganz Europa als Vorstandschefin bezeichnen. Trotz geringer Zahlen ist ein Anstieg in den letzten Jahren wahrzunehmen, denn 2010 waren es noch drei Prozent, die als Frau eine Spitzenposition im Vorstand innen hatten.

Selbst beim Gehalt nicht gleichgestellt
Auch bei der Entlohnung konnten mit Hilfe der Studie gravierende Unterschiede festgestellt werden. So kam ein männlicher Vorstandschef in Europa im Jahr 2015 durchschnittlich auf 2,55 Millionen Euro Einkommen, während ein weiblicher Vorstandschef fast 24% weniger Einkommen, nämlich durchschnittlich 1,95 Millionen Euro, verbuchen kann.

Mit der BSA-Akademie Kompetenzen erweitern
Die über 60 staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgänge der BSA-Akademie bieten sowohl Frauen als auch Männern zahlreiche nebenberufliche Qualifikationsmöglichkeiten. Mit dem kombinierten Unterricht, bestehend aus Fernunterricht mit kompakten Präsenzphasen an bundesweiten Lehrgangszentren, können Interessierte jederzeit beginnen und ihre nebenberufliche Weiterbildung mit Beruf, Familie und Freizeit ideal vereinbaren. Unter anderem bietet die BSA-Akademie als führender Bildungsanbieter der Zukunftsbranche Prävention, Fitness und Gesundheit auch Lehrgänge im Fachbereich Management an. Das modulare Lehrgangssystem ermöglicht dabei eine schrittweise Weiterbildung von einer Basisqualifikation, beispielsweise zur „Sales- und Servicekraft“ über Aufbauqualifikationen, wie zum „Marketingmanager“ oder Unternehmensmanager“ bis hin zum „Manager für Fitness- und Freizeitunternehmen“.

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