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05.09.16 12:00 Alter: 4 Jahre
Kategorie: Aktuelles Aktuelles

Wie gesund lebt Deutschland wirklich?

Der nun zum vierten Mal veröffentlichte Gesundheitsreport der DAK Gesundheitskasse konnte große Unterschiede zwischen den Bundesländern bezüglich der Führung eines gesunden Lebensstils aufzeigen. Was Baden-Württemberg „schlechter“ macht als die anderen…


Mit den richtigen BGM Maßnahmen können Arbeitnehmer unterstützt werden

Die Menschen in Baden-Württemberg leben dem Report zufolge im bundesweiten Vergleich am ungesündesten. Nur lediglich 9 Prozent von ihnen leben demnach rundum gesund, bewegen sich ausreichend, essen ausgewogen, rauchen nicht, trinken wenig Alkohol und haben kein Problem mit Stress. Insgesamt konnte die Deutsche Krankenversicherung eine deutliche Abnahme in der Führung gesunder Lebensstile bei den Deutschen feststellen. Waren es 2010 noch rund 14%, die rundum gesund lebten, zeigen die jetzigen Daten, dass nur noch knapp 11% einem vorbildlichen Lebensstil folgen.

Soziale Unterschiede bei der Lebensstilgestaltung
Auffällig wurde durch die Studie, dass bei den 18- bis 29-Jährigen nur 5% einen ausgeglichenen Lebenswandel pflegen. Bei den 30- bis 45-Jährigen sind es 10 Prozent, bei den 46- bis 65-Jährigen 12 Prozent und ab 66 sogar 14 Prozent. Mit zunehmendem Alter wird ein gesundheitsfördernder Lebensstil angestrebt. Interessant ist auch, dass Hundebesitzer gesünder leben. Rund 16% der Befragten besitzen einen Hund, wohingegen 14% rundum gesund leben. Durch die tägliche Bewegung an der frischen Luft, beispielsweise beim Spaziergang mit dem Hund, wird der Kreislauf in Schwung gebracht und kommt so der Gesundheit zu Gute.

Frau oder Mann – Wer lebt gesünder?
Auch geschlechterspezifische Unterschiede konnten durch die Studie dargestellt werden. Frauen sind das gesundheitsbewusstere Geschlecht. Bei fast allen Gesundheitsfaktoren gelang es den weiblichen Befragten einen gesunderen Lebensstil, als das männliche Geschlecht vorzuweisen. Lediglich in der Kategorie Bewegung konnten die Männer glänzen. 47% der männlichen Befragten bewegen sich regelmäßig bis oft, während die Frauen mit rund 44% regelmäßige Bewegungen tätigen.

Mecklenburg-Vorpommern Spitzenreiter
Mit 19% der Befragten, die einen gesunden Lebenswandel pflegen, führt Mecklenburg-Vorpommern die Länderliste an. Allerdings konnte man noch nicht genau klären, woraus dieser Spitzenwert resultiert. Einzige Vermutung bleibt der relativ hohe Altersdurchschnitt, der in Mecklenburg-Vorpommern herrscht.

Zu langes Sitzen – zu wenig Bewegung
Laut der Studie konnten die Deutschen im Umgang mit Stresssituationen dazulernen und achten auch mehr auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Die Abnahme der Zahlen resultiert allerdings auch aus zu vielem und vor allem zu langem Sitzen. Dadurch folgt weniger Bewegung, was extrem gefährdend für die Gesundheit werden kann. Im Schnitt sitzen die Deutschen an einem Werktag sieben Stunden. Arbeitnehmer mit Bürotätigkeiten kommen sogar auf bis zu elf Stunden Sitzen am Tag.

Mit BGM-Maßnahmen Arbeitnehmer unterstützen
Unternehmen haben die Möglichkeit mit betrieblichem Gesundheitsmanagement, dem langen Sitzen und den daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen entgegenzuwirken. Durch das richtige betriebliche Gesundheitskonzept, erstellt von Fachleuten, erhalten Arbeitnehmer einen passenden Ausgleich zum stressigen Alltag und erhalten nebenbei noch eine gesundheitsfördernde Alternative. Solche Maßnahmen fördern nicht nur das betriebsinterne Klima, sondern steigern zusätzlich die Unternehmensattraktivität für neue Fachkräfte.

Mit der BSA-Akademie zum Präventionsexperten
Die BSA-Akademie bietet mit ihrem Fachbereich Betriebliches Gesundheitsmanagement Interessenten die Möglichkeit, sich von einer Basisqualifikation beispielsweise der „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement“ bis hin zu der Profiqualifikation „Manager für betriebliches Gesundheitsmanagement“ weiterzubilden. Durch diese Lehrgänge werden die Teilnehmer optimal für den Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit bezüglich aktiver Gesundheitsgestaltung im Betrieb vorbereitet.

Weitere Informationen:
Link zur Studie