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06.01.17 09:40 Alter: 3 Jahre
Kategorie: Aktuelles Aktuelles

Jüngere Frauen lassen beim Kochen nichts anbrennen

Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 1000 Bundesbürger ab 14 Jahren zu ihren Ess- und Einkaufsgewohnheiten befragt. Mehr als die Hälfte der Befragten bevorzugen einfache und schnelle Zubereitung ihres Essens…


Frauen bereiten Essen lieber schnell und bequem zu

Gerade jüngere Menschen zwischen 19 und 29 Jahren fokussieren sich auf eine einfache und schnelle Zubereitung der Mahlzeiten, so der Bericht. Männer gehen es dabei noch langsamer an als Frauen: Nur 46 Prozent der Männer bevorzugen die schnelle und einfache Essenszubereitung - dafür 63 Prozent der Frauen. Aber auch insgesamt, wird in deutschen Küchen immer weniger gekocht. Die Zahl derer, die täglich am Herd stehen, sank von 41 auf 39 Prozent. 33 Prozent greifen den Angaben zufolge noch zwei- bis dreimal pro Woche zum Kochlöffel, 2015 waren es noch 37 Prozent.

Geschmack vor Gesundheit
Bei der Befragung zeigte sich auch, dass der Geschmack oft über dem Wohl der eigenen Gesundheit steht. Mehr als jeder Zweite (53 Prozent) erklärte, am liebsten Fleisch zu essen - gefolgt von Pasta (38 Prozent). Deutlich weniger setzen auf Gemüse (20 Prozent) oder Fischgerichte (16 Prozent). Dadurch essen Deutsche im Schnitt mehr Fleisch als empfohlen wird. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte man nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche zu sich nehmen, also jährlich 16-31kg Fleisch. Tatsächlich isst der durchschnittliche Deutsche nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Fleischwarenindustrie aber gut 60 Kilo Fleisch pro Jahr.

Aufklärung in Sachen gesunder Ernährung
Viele der Befragten äußerten sich, dass eine ausführliche Aufklärung über eine gesunde Ernährung in Schule und Kita von Vorteil wäre. Neun von zehn erklärten, Ernährungskunde sei im Vergleich zu Fächern wie Mathematik, Deutsch oder Englisch wichtig oder sehr wichtig. Bereits beim Gesundheitsreport 2016 hatten 89 Prozent der Befragten angegeben, dass die Grundlagen einer gesunden Ernährung bereits Teil des Grundschulunterrichts sein sollte. Und nach den Erkenntnissen des Ernährungsberichts 2017 ist damit zu rechnen, dass entsprechende Unterrichtsangebote von den Schülerinnen und Schülern auch gern angenommen werden: Vor allem kochen die 14 bis 18-Jährigen am liebsten. Hier gilt es mit geschultem Fachpersonal dem Interesse eine qualifizierte Basis zu bieten.

Mit der BSA-Akademie zum Ernährungsspezialisten
Im Lehrgangsangebot der BSA-Akademie befinden sich verschiedene Möglichkeiten, sich im Fachbereich Ernährung neue Kompetenzen anzueignen bzw. bereits vorhandene Kompetenzen zu vertiefen. So erhalten Teilnehmer die Möglichkeit, sich von der Basisqualifikation „Ernährungstrainer/in-B-Lizenz“ bis hin zur Profiqualifikation „Lehrer/in für Ernährung“ weiterzubilden. Durch das spezielle Lehrgangssystem, eine Kombination aus Fernunterricht und Präsenzphasen an bundesweiten Lehrgangszentren, besteht die Möglichkeit sich nebenberuflich weiter zu qualifizieren.

Weitere Informationen:
BSA-Fachbereich Ernährung
Link zum Ernährungsreport