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19.05.17 11:05 Alter: 3 Jahre
Kategorie: Aktuelles Aktuelles

Work-Life-Balance – Ein wichtiger Baustein für gesunde Unternehmen

Immer häufiger stellen sich Arbeitnehmer die Frage, wo ihre Arbeit aufhört und die Freizeit beginnt. In Zeiten der Digitalisierung, ständigen Erreichbarkeit und zunehmenden Anforderungen rücken Fragen zur Beziehung und zum Zusammenspiel von Berufs- und Privatleben, der sogenannten Work-Life-Balance (WLB), immer mehr in den Vordergrund. Gerade bei Frauen spielt dieses Wissen eine besondere Rolle, da sie in der Regel nicht nur für ihre eigene Gesundheit sorgen.


Wichtig ist, dass Unternehmen und Arbeitnehmer zur Aufrechterhaltung der WLB an einem Strang ziehen

Eine fehlende WLB kann gravierende Folgen haben, wie eine Abnahme der mentalen Leistungsfähigkeit sowie der Arbeitsmotivation und damit einhergehend ein Rückgang der Arbeitsleistung bis hin zur Erschöpfung nach sich ziehen. Dass davon sowohl der Unternehmenserfolg als auch die Gesundheit der Mitarbeiter abhängen, liegt auf der Hand. Diese Tatsachen untermauern die Dringlichkeit, in die WLB der Mitarbeiter zu investieren.

Anstatt sich aktiv mit der WLB auseinanderzusetzen, erkennen viele Unternehmen nicht die Notwendigkeit, die WLB in ausreichendem Umfang zu fördern bzw. nehmen diese nicht ernst. Einer Studie zufolge sind 38% der 1.100 Befragten der Meinung, dass ihrem Arbeitgeber eine ausgewogene WLB seiner Mitarbeiter egal ist. Dem gegenüber wählen 47% der Befragten, wenn sie sich zwischen zwei vergleichbaren Jobangeboten entscheiden müssen, das Unternehmen mit WLB-Kultur (Community Life, 2016). Daher wundert es nicht, dass sich mehr Mitarbeiter wünschen, ihr Unternehmen würde sich bei diesem wichtigen Thema flexibler und anpassungsfähiger zeigen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) konnte anhand empirischer Befunde Zusammenhänge zwischen WLB und psychischer Gesundheit, aber auch von Arbeitsbedingungen und WLB bestätigen. Demzufolge hängt eine stärkere gegenseitige Bereicherung von Arbeit und Privatleben mit besserer psychischer Gesundheit zusammen.

Von hoher Bedeutung ist, dass Unternehmen und Arbeitnehmer zur Aufrechterhaltung der WLB an einem Strang ziehen. Während Unternehmen das Fundament legen können, indem Maßnahmen zur Arbeitsgestaltung und -organisation, wie beispielsweise Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeitmodelle, Sabbatical, E-Mailpausen nach Feierabend oder Sport- und Entspannungskurse, angeboten werden, müssen Arbeitnehmer den Umgang mit Zeit erlernen. Folglich treiben ein gutes Zeitmanagement und eine bessere Arbeitsorganisation eine ausbalancierte Trennung zwischen der Arbeitswelt und dem Privatleben voran. Dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement wird in diesem Kontext, gerade was die Planung, Umsetzung sowie Kontrolle solcher Maßnahmen betrifft, eine zentrale Bedeutung beigemessen.

Mit der BSA-Akademie zum „Betrieblichen Gesundheitsmanager“ qualifizieren

Der Lehrgang „Betrieblicher Gesundheitsmanager“ der BSA-Akademie qualifiziert die Teilnehmer dazu, eine auf die Unternehmensziele abgestimmte Strategie zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu entwickeln und die dazu notwendigen Aufgaben und Prozesse erfolgreich zu managen. Durch den Lehrgang erwerben die Teilnehmer die umfassenden Kompetenzen eines professionellen Gesundheitsmanagers im Betrieb. Die Qualifikation befähigt die Teilnehmer zur Entwicklung, Betreuung und Steuerung eines nachhaltigen und branchenübergreifenden Gesundheitsmanagements in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.

Weitere Informationen:
Lehrgang "Betrieblicher Gesundheitsmanager"