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04.07.13 16:10 Alter: 7 Jahre
Kategorie: Aktuelles Aktuelles

Erwerbstätige fühlen sich gesünder

29 Prozent der erwerbstätigen Männer und 24 Prozent der erwerbstätigen Frauen geben an, ihr Gesundheitszustand sei „ausgezeichnet“ oder „sehr gut“…


Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin veröffentlichte im März 2013 eine Untersuchung, die sich unter anderem mit dem Thema beschäftigt, wie gesund sich die Befragten selbst einschätzen. An der mittels Fragebogen durchgeführten Studie beteiligten sich 3.565 Personen aus Bochum.  


Bei den erwerbstätigen Männern schätzen lediglich 4 Prozent ihren Gesundheitszustand als „schlecht“ ein, bei den Nichterwerbstätigen sind es 26 Prozent. Bei den erwerbstätigen Frauen schätzen ebenfalls 4 Prozent ihren Gesundheitszustand als „schlecht“ ein und bei den nichterwerbstätigen Frauen sind es 18 Prozent.


Weiterhin auffallend ist, dass die erwerbstätigen Männer mit insgesamt 29 Prozent ihren Gesundheitszustand als „ausgezeichnet“ oder „sehr gut“ bezeichnen, im Gegensatz zu den erwerbstätigen Frauen, die ihre Gesundheit nur mit 24 Prozent als „ausgezeichnet“ oder „sehr gut“ einschätzen. Der geschlechtsspezifische Unterschied ist zwar nicht gravierend, aber dennoch vorhanden. Weiterhin wird berichtet, wenn Arbeits- und Privatleben im Konflikt stehen, dann wird der allgemeine Gesundheitszustand als schlechter angegeben. Die Arbeitnehmer fühlen sich dann stärker erschöpft von der Arbeit und es wird von depressiven Symptomen berichtet.


Fazit: Gerade für Frauen könnte das bedeuten, dass eine Erwerbstätigkeit, die nicht zu Problemen bei der Vereinbarung von Beruf und Privatleben führt, auch die eigene Gesundheit positiv beeinflusst. Wer diesen Faktor verstärken möchte, für den sind Tätigkeiten in Fitness- und Gesundheits-Studios doppelt interessant, da man als Trainer oder Berater gute Möglichkeiten hat, aktiv etwas für die eigene Gesundheit zu tun.


Bemerkung: Eine Interpretation der Ergebnisse sollte jedoch mit Bedacht vorgenommen werden. Die Teilnahmequote der Erwerbstätigen lag bei unter 30 Prozent (d.h. die Gruppe der Nichterwerbstätigen wurde stärker in der Erhebung berücksichtigt) und einzelne Personengruppen (z.B. Teilnehmer mit Hauptschulabschluss) sind unterrepräsentiert. Hier die vollständige Studie: http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/artikel40.html


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