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< DAK-Gesundheitsreport 2014: Mehrfachbelastung bei 25- bis 39-Jährigen
19.05.14 13:38 Alter: 6 Jahre
Kategorie: Aktuelles Aktuelles

Frauen geben Partner häufiger Gesundheitstipps

Frauen geben ihren Partnern häufiger Ratschläge zur Gesundheit. Und der Einfluss dieser „Gesundheitstipps“ ist groß:


Die Mehrheit reagiert auf Ratschläge des Partners dankbar und versucht diese zu befolgen. Ungefähr ein Viertel ist genervt davon oder ignoriert entsprechende Ratschläge. Das sind beispielhafte Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken.“


Rückenprobleme im Fokus

Laut der Umfrage geben rund drei von vier Befragten an, ihr Partner beziehungsweise ihre Partnerin habe schon einmal unter Rückenbeschwerden gelitten. Bevorzugte Gegenmaßnahme sei dabei mehr Bewegung, aber häufig werde auch über Schmerzen geklagt und der Arzt aufgesucht. Mehr Bewegung sei nicht nur dann gut für den Rücken, wenn bereits konkrete Beschwerden vorliegen, sondern auch als vorbeugende Maßnahme.

Wie bekommt man nun „die bessere Hälfte“ dazu, aktiver zu werden? Laut Dr. Hiltraut Paridon, Leiterin des Bereichs "Psychische Belastungen und Gesundheit" am Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV (IAG) bringt es wenig, das Verhalten des Partners in einer durch Beschwerden angespannten Situation zu kritisieren: "Wenn der andere Schmerzen hat, ein 'Hättest Du Dich mehr bewegt' hinterherzuschicken, führt kaum zu einer Verhaltensänderung." Besser sei, eine entspannte Situation abzuwarten und dann das Gespräch zu suchen. "Dabei sollte man auch die eigene Motivation verdeutlichen. Also keine Vorwürfe machen, sondern mitteilen, dass einem etwas am anderen liegt und man deshalb möchte, dass sich etwas ändert." Vielleicht nutzt man ja gleich die Gelegenheit für gemeinsame sportliche Aktivitäten und meldet sich beispielsweise für ein Probetraining in einem Fitness-Studio an.

Über "Denk an mich. Dein Rücken"
In der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, der Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und die Knappschaft zusammen. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Rückenbelastungen zu verringern.

Unterstützung bei Work-Life-Balance und Stressmanagement auf www.frau-beruf-gesundheit.de

Die Gesundheit ist unser kostbarstes Gut, das es zu hegen und pflegen gilt. Ob wir gesund sind, uns gesund fühlen und gesund bleiben, das liegt auch in unseren eigenen Händen. Gerade bei Frauen spielt dieses Wissen eine besondere Rolle, da sie in der Regel nicht nur für ihre eigene Gesundheit sorgen. Die Frau ist nämlich oft die "Präventionsmanagerin der Familie" (DIE SÄULE 4/2010). Drei von vier achten sehr auf die Gesundheit ihrer Familie, Freunde und Bekannten, bei den Männern sind es nur knapp über die Hälfte.
Die Plattform Frau.Beruf.Gesundheit kann bei dem Prozess der aktiven Stressbewältigung und Gesundheitsförderung helfen und wertvolle Tipps geben, was man für ein gesundes und ausgeglichenes Leben tun kann und welche Bereiche dafür von besonderer Bedeutung sind.

Weitere Informationen

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Programm zur Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen
Pressemitteilung zur Umfrage