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< Mehr Frauen in Führungspositionen, aber noch Luft nach oben
26.03.15 12:29 Alter: 5 Jahre

Frauen immer besser beteiligt

Frauen in Führungspositionen sind in Deutschland immer noch rar, aber die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen verringern sich. Jetzt eine Karriere im Fitness- und Gesundheitsmarkt starten…


Im letzten Jahr verringerte sich die Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern hierzulande von 16 auf 14 Prozent. Der Anteil der erwerbstätigen Frauen blieb bei 72 Prozent (Männer: 82 Prozent), der Anteil der Frauen in Vollzeitbeschäftigung bei 62 Prozent und die Arbeitslosenrate lag weiterhin bei fünf Prozent.

Deutschland rückt im „Women in Work“-Index einen Platz vor
Durch die Verringerung der Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern konnte sich Deutschland im aktuellen „Women in Work“-Index der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC vom achten auf den siebten Rang verbessern. Mit 47,7 Index-Punkten (18. Rang) lag Deutschland im Jahr 2000 noch unter dem OECD-Durchschnitt von 50 Punkten. Seitdem hat sich die Teilhabe von Frauen am Arbeitsleben hier deutlich verbessert. Die Bundesrepublik liegt mit einem Index-Wert von 66,6 Punkten heute deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 59,1 Punkten. Spitzenreiter bleibt Norwegen mit 82,9 Punkten, es folgen Dänemark (77,9 Punkte) und Schweden (75 Punkte).

Der Frauenanteil in den Vorständen der DAX30-Unternehmen war seit Ende 2012 von 7,8 Prozent auf 5,5 Prozent im Juli 2014 gesunken. Ende des Jahres 2014 war der Frauenanteil wieder auf sieben Prozent gestiegen. Der Anteil weiblicher Aufsichtsräte in den DAX30-Unternehmen lag Ende 2014 laut einer Erhebung des DIW bei 24,7 Prozent. 2016 tritt die gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte in Kraft und schreibt einen Frauenanteil von 30 Prozent vor.

Der „Women in Work“-Index misst die Beteiligung von Frauen am Wirtschaftsgeschehen einer Volkswirtschaft anhand von fünf Kriterien: Gehaltsunterschiede, Anteil der Frauen in Erwerbstätigkeit, Unterschied zwischen den Anteilen von Frauen/Männern an Erwerbstätigkeit, Arbeitslosenrate von Frauen und Anteil von Frauen in Vollzeitbeschäftigung. Der „Women in Work“-Index kann Werte von null bis hundert annehmen. Der Basiswert für das Jahr 2000 wurde auf 50 festgelegt.

Frau.Beruf.Gesundheit
Das Portal Frau.Beruf.Gesundheit bietet Frauen, vor allem auch Müttern, sinnvolle Ansätze zum (Wieder)-Einstieg in ein aktives Berufsleben. Dabei richtet sich die Plattform auch an alle, die eine bessere Work-Life-Balance anstreben und bietet Einstiegsmöglichkeiten in die flexible Zukunftsbranche Prävention, Fitness und Gesundheit.

So zum Beispiel mit den über 60 zur Verfügung stehenden nebenberuflichen Lehrgängen der BSA-Akademie. Mit diesen staatlich geprüften und zugelassenen Qualifikationen haben Teilnehmerinnen die Möglichkeit, nebenberuflich oder später sogar im Hauptberuf in die Fitness- und Gesundheitsbranche einzusteigen.

Weitere Informationen
„Woman in Work”-Index (engl.) www.pwc.co.uk/the-economy/publications/women-in-work-index.jhtml
Lehrgänge der BSA-Akademie
Frau.Beruf.Gesundheit